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Margot Crombeecke
Hello, my name is Margot Crombeecke. Together with my husband Robert, we have been organising the Scale Model Challenge for 19 years. It has actually become a big part of our lives, our little baby I can’t imagine what our lives would be like without the show. To promote it, I travel a lot and have been lucky enough to see much of the world, including places outside Europe. Whenever possible, we travel together, but Robert also has a proper job. I’ve been creative in many different areas all my life, but for the last 20-odd years it’s mainly been painting and mixed media. I particularly love textures. I started painting figures over 10 years ago and really enjoyed it, trying out lots of different styles – fantasy and historical, as well as a number of small storytelling pieces. After much deliberation, I recently decided to return to my mixed media work. I felt I’d lost some of the passion I used to have, perhaps influenced too much by competitions – who knows.

T

Tanja Pollak
Mein Name ist Tanja Pollak, ich bin 42 Jahre alt und seit 21 Jahren verheiratet. Zu meiner Familie gehören neben meinem Mann noch drei Kinder im Alter von 21 und 14 Jahren. Ich beendete nach der 9. Klasse die Schule und besuchte noch 2 Jahre eine berufsbildenden Schule für Sozialassistenz. Nachdem auch diese Jahre absolviert waren, ging es auf Ausbildungssuche. Mein ursprünglicher Wunsch, Erzieherin zu werden, habe ich recht schnell zerschlagen. Stattdessen bot sich die Möglichkeit, eine ganz andere Richtung einzuschlagen. Ich begann eine Ausbildung zur Fachverkäuferin im Nahrungsmittelhandwerk mit dem Schwerpunkt Fleischerei. Nach Beendigung meiner Ausbildung habe ich kurze Zeit in dem Beruf gearbeitet, dann kam mein erstes Kind. Das bedeutete gleichfalls eine längere Auszeit. Kurzzeitig erhielt ich dann aber doch die Chance, wieder in meinen Beruf einzusteigen, was jedoch nur von kurzer Dauer war. Nach der Geburt meiner Zwillinge war klar, dass ich gerne irgendwann wieder arbeiten würde, doch mit drei Kindern ist das gar nicht so einfach. Doch wie es der Zufall so will, bot sich mir die Möglichkeit, etwas komplett anderes zu machen: Ich wurde Küsterin.

C

Chloé Fanny Plattner
Modellbauen ist für mich die Verwirklichung von Träumen: einen flüchtigen Gedanken erhaschen und festhalten. Schon in der Schule wurden mir im Träumen große Fähigkeiten attestiert: „Die Schülerin verfügt über ein durchaus beachtliches Allgemeinwissen. Leider lässt sie ihre geringe Aufmerksamkeitsspanne immer wieder in Tagträume abgleiten“ Daran hat sich bis heute nichts geändert, noch immer hänge ich gerne meinen Gedanken nach, vorzugsweise am Meeresstrand oder auf einer Wiese am Waldrand. In diesen Momenten bin ich ganz eins mit mir, ja oft sogar glücklich und es wachsen die Ideen für all mein Tun. Krause Projekte wuchern da völlig haltlos vor meinem geistigen Auge. Vieles wird verworfen oder entschwindet wieder im Orkus der Gedankenwelt. Hin und wieder jedoch, finden diese Traumgebilde den Weg in die Realität und manifestieren sich in Texten, Bildern oder gar in meinen Modellen.

N

Nienke Snellink
Die meisten Menschen sehen in einer Schachtel voller Plastikteile nur ein Spielzeug. Doch wenn ich heute in meinem Hobbyzimmer sitze, umgeben von dem vertrauten Geruch von Polystyrol und Farben, sehe ich darin fast mein ganzes Leben. Ich bin Nienke, 33 Jahre alt, und meine Geschichte ist der Beweis dafür, dass Langeweile manchmal der beste Kompass ist, den man haben kann. Es begann vor etwa acht Jahren an einem dieser drückend heißen Sommertage in den Niederlanden. Die Luft stand still, und ich wusste nichts mit mir anzufangen. Schon immer von einem kreativen Geist beseelt, habe vieles ausprobiert, aber nie hielt diese anfängliche Begeisterung lange an. Die pure Langeweile trieb mich an jenem Tag in einen Spielzeugladen. Etwas zum Basteln suchend blieb mein Blick an einem kleinen Karton hängen. Es war der Bausatz einer Fokker Dr.I, einem winzigen Dreidecker aus dem I. Weltkrieg, der alles verändern sollte.

C

Carolin Müller
Mein Name ist Carolin Müller. Jahrgang 1978. Ich wohne am Rande des Sauerlandes, mit fast freiem Blick Richtung Ruhrgebiet. Als Laborantin untersuche ich die Verarbeitungseigenschaften vonCarbonfasern. Wie der Titel bereits verrät, sehe ich mich als naturverbundenen Menschen. Ein reines Stadtleben kann ich mir nicht vorstellen. Dort würden mir die kleinen und großen Wunder der Natur fehlen. Das „Schaffen“ lag mir schon immer im Blut. Nach kindlichen Werkeleien, dem Zeichnen von Pferden, Töpfern, Aquarellmalen, Nähen und unzähligen Experimenten, landete ich für viele Jahre beim Flechten und Hitchen von Pferdehaar. In den Modellbau bin ich eher zufällig durch meinen Mann gerutscht, er baut Automodelle. Vor 8 Jahren habe ich dann meinen ersten kleinen Hund unter der Anleitung von Karsten Pöpping bemalt.

K

Katharina Maurer
Aufgewachsen bin ich im Kanton Baselland und habe meine 3 Jährige Ausbildung zur Landschaftsgärtnerin bei und in der Stadt Basel gemacht. Danach wechselte ich in den Kanton Aargau in einen gemischten Gärtnerei-Betrieb. Mein Arbeitgeber hat mich in der Obstbaumschule, Gartenbau eingesetzt so wie saisonal auch im Pflanzenverkauf. Meine Kollegen sagten immer, wenn not am Mann ist kommt bei uns eine Frau. Meinem ersten Mann folgend übersiedelte ich an das andere Ende des Kantons. Dort arbeitete ich in einem Betrieb zur Druckstufen Weiterverarbeitung und Kartonagen. Auch hier wurde ich an vielen Stellen eingesetzt und konnte viel lernen. Es war im Frühling 2016. Frisch verliebt reisten Roland und ich gemeinsam nach Heiden – ohne zu ahnen, dass dieser Ausflug mein Hobbyleben für immer verändern würde. Kaum hatte ich die Halle betreten, erwischte mich das Virus Plasticus mit voller Wucht.

M

Mariana Kern
Manchmal beginnt eine Leidenschaft an einem ganz unscheinbaren Ort. Bei mir war es eine einfache Flasche Weichspüler aus der Waschküche. Seit 2009 mit meiner Frau verheiratet lebe ich in Nördlingen, arbeite als Projektmanagerin in einem führenden Maschinenbauunternehmen der Logistikbranche und führe ein erfülltes Leben zwischen Beruf, Familie und Sport. Mein erwachsener Sohn hat mich inzwischen auch zur stolzen Omi gemacht Der Alltag ist gut gefüllt – vielleicht gerade deshalb brauche ich einen Ort, an dem die Zeit ein wenig inne hält und scheinbar langsamer vergeht. Dieser magische Ort ist mein Arbeitstisch. Seit 2018 erschaffe ich Dioramen in unterschiedlichen Maßstäben. Kleine Welten, verborgen in alten Radios, Büchern, Kaffeeautomaten, Mikrowellen oder Toastern. Ausgediente Geräte, auf Flohmärkten erworben, wird ein zweites Leben geschenkt. Durch diese Manipulation beginnt ihr Inneres Geschichten zu erzählen: ein Diner in einem Radio, eine Bibliothek in alten Büchern oder eine industrielle Anlage in ausrangierten Haushaltsgeräten.

K

Katrin Hardt
Ich wurde in Iserlohn (Deutschland) als viertes von fünf Geschwistern geboren und lebt heute verheiratet in Dortmund. In Dortmund begann mein Beruflicher Werdegang mit einer Ausbildung zur Kinderkrankenschwester Vier Jahre arbeitete ich in der Kinderonkologie – eine prägende und anstrengende Zeit, die viel Sensibilität, Aufmerksamkeit und ein besonderes Maß an Empathie verlangte. Über den zweiten Bildungsweg erlangte ich anschließend mein Abitur. Ein Intermezzo von zwei Jahre im Service eines Szene-Cafés sowie im Messebau folgte, bevor ich den Entschluss fasste zur Aufnahmeprüfung an der Fachhochschule für Gestaltung anzutreten und bestand. Ein Studium der Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften folgte. Gleichzeitig dazu arbeitete ich weiterhin in Teilzeit als Kinderkrankenschwester in der Geburtshilfe – eine erfüllende Tätigkeit, die ich bis 2023 ausübte.

N

Nadine Böye
Bei uns im Norden sagt man Moin – auch zu den Fischen, die bei starkem Regen an uns vorbei schwimmen. Bei einer leichten Brise grüßt auch mal ein Schaf, das ohne Locken vorüberfliegt. Und wenn dir die Möwen dabei auch noch dein Fischbrötchen räubern und dich dafür auslachen, weißt du, wo du zuhause bist. Nun zu mir: Mein Name ist Nadine Böye, geboren am 21.06.1976 in Bremerhaven. Ich bin gelernte Bäckerin und habe viele Jahre in der Produktion in der verarbeitenden Industrie gearbeitet. Seit 2016 bin ich als Kommissioniererin in einer Firma für Feuerwerk tätig. Sportliche Interessen liegen bei mir im Karate, Tischtennis, Basketball und Volleyball. Nur leider heutzutage eher am Bildschirm als auf dem Sportplatz. Interessen, die ich noch aktiv betreibe, sind: lesen, Spiele am PC und Konsole, und natürlich Modellbau.